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	<title>Termit</title>
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	<description>Linke emanzipatorische Flugschrift mit Terminen</description>
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		<title>1. Mai 2012 Rede der ÖH Salzburg</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 18:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[1.mai]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH Salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>

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		<description><![CDATA[Heuer drucken wir vom Termit die Reden der 1. Mai Demo 2012 in Salzburg ab. Zum Mitlesen, Nachlesen und als Diskussionsgrundlage. Die Termit Redaktion wünscht euch schönes feiern und kämpfen. Bildung ist ein Recht, kein Luxus! Am Donnerstag, den 26. &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/1-mai-2012-rede-der-oh-salzburg/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heuer drucken wir vom Termit die Reden der 1. Mai Demo 2012 in Salzburg ab. Zum Mitlesen, Nachlesen und als Diskussionsgrundlage.<br />
Die Termit Redaktion wünscht euch schönes feiern und kämpfen.</p>
<p><em>Bildung ist ein Recht, kein Luxus!</em></p>
<p>Am Donnerstag, den 26. April, hat der Senat der Uni Wien aufgrund der desaströsen finanziellen Situation beschlossen, mit kommenden Wintersemester Studiengebühren in der Höhe von 363, 63EUR von sogenannten ,,Langzeitstudierenden&#8221; und Studierenden aus Drittstaaten einzuheben. Die Studierenden bezahlen damit erneut für das Versagen der Bundesregierung, die sich &#8211; nicht erst seit der teilweisen Aufhebung der ,,Studiengebührenparagraphen&#8221; durch den Verfassungsgerichtshof &#8211; ihrer politischen Verantwortung entzieht!<span id="more-670"></span></p>
<p>Es gibt keine eindeutige Rechtsgrundlage Studiengebühren betreffend! Im Gegenteil: Minister Töchterle drängt die Universitäten auf Basis eines umstrittenen Rechtsgutachtens in eine Autonomie, die keine ist. Die angeblich autonome Entscheidung, Studiengebühren einzuheben, bringt die Universitäten viel mehr in eine Notwehr-Situation, die nicht nur einen Keil zwischen RektorInnen und Studierenden treibt, sondern der gesamten Hochschullandschaft dauerhaft schadet. Nicht einmal das gravierende Problem der permanenten Unterfinanzierung der Universitäten wird gelöst. Die Studiengebühren machen weniger als zwei Prozent des Jahresbudgets der Uni Salzburg aus &#8211; sie sind für die Uni nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn man Inflation und andere Faktoren berücksichtigt.</p>
<p>Klar ist: Die Studierenden werden sich auf dem Rechtsweg gegen die Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen wehren. Die Österreichische HochschülerInnenschaft hat für Salzburg insgesamt 100.000 Euro an finanziellen Mitteln zur Unterstützung von Studierenden bereitgestellt, die sich vor Gericht gegen die rechtswidrigen Studiengebühren wehren. Eine Bildungslandschaft, die den Gesetzen des ,,freien Marktes&#8221;, dem Wettbewerb und sozial selektiven Zugangsbeschränkungen gehorcht, kann nicht hingenommen werden. Bildung darf nicht zunehmend als Ware behandelt werden! Universitäten sollen Orte der kritischen Reflektion sein, Orte, an denen eine Gesellschaft über sich weiterentwickelt.</p>
<p>Am 15. Mai wird der Senat der Universität Salzburg über eine autonome Einhebung von Studiengebühren ab Herbst entscheiden. Die ÖH Salzburg versucht entschlossen, eine Wiedereinführung zu verhindern und Studierende bei ihren Klagen gegen die Universität zu unterstützen. Die ÖH spricht sich mit Nachdruck aus:</p>
<p>Gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen jeglicher Art gegen eine Bundespolitik, die sich ihrer gesetzgebenden Verantwortung entzieht und<br />
für freien Hochschulzugang und eine zukunftsweisende Bildungspolitik, die kritisches und reflektiertes Nachdenken fördert und fordert.</p>
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		<title>Die (Anarchistische) Internationale</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieder die mensch k(o)ennen sollte]]></category>
		<category><![CDATA[anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale]]></category>
		<category><![CDATA[lyrics]]></category>

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		<description><![CDATA[Entstehung: Die Internationale ist das weltweit am weitesten verbreitete Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung, die sich ideologisch &#8211; gemäß dem marxistischen Motto ,,Proletarier aller Länder, vereinigt euch!&#8221; &#8211; dem proletarischen Internationalismus verpflichtet sieht. Der ursprünglich französische Text stammt von Eugène Pottier, &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/die-anarchistische-internationale/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entstehung:</strong></p>
<p>Die Internationale ist das weltweit am weitesten verbreitete Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung, die sich ideologisch &#8211; gemäß dem marxistischen Motto ,,Proletarier aller Länder, vereinigt euch!&#8221; &#8211; dem proletarischen Internationalismus verpflichtet sieht. Der ursprünglich französische Text stammt von Eugène Pottier, einem Dichter und aktiven Beteiligten der Pariser Kommune von März bis Mai 1871, der ersten als proletarisch-sozialistisch geltenden Revolution. Die Melodie des Liedes wurde 1888 vom Belgier Pierre Degeyter komponiert.<span id="more-668"></span></p>
<p><strong>Die Internationale:</strong></p>
<p>Wacht auf, Verdammte dieser Erde,<br />
die stets man noch zum Hungern zwingt!<br />
Das Recht wie Glut im Kraterherde<br />
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.<br />
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!<br />
Heer der Sklaven, wache auf!<br />
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger<br />
Alles zu werden, strömt zuhauf!</p>
<p><em>Völker, hört die Signale!</em><br />
<em>Auf zum letzten Gefecht!</em><br />
<em>Die Internationale</em><br />
<em>erkämpft das Menschenrecht.</em></p>
<p>Es rettet uns kein höh&#8217;res Wesen,<br />
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun<br />
Uns aus dem Elend zu erlösen<br />
können wir nur selber tun!<br />
Leeres Wort: des Armen Rechte,<br />
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!<br />
Unmündig nennt man uns und Knechte,<br />
duldet die Schmach nun länger nicht!</p>
<p><em>Völker, hört die Signale!</em><br />
<em>Auf zum letzten Gefecht!</em><br />
<em>Die Internationale</em><br />
<em>erkämpft das Menschenrecht.</em></p>
<p>In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,<br />
wir sind die stärkste der Partei&#8217;n<br />
Die Müßiggänger schiebt beiseite!<br />
Diese Welt muss unser sein;<br />
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,<br />
Nicht der mächt&#8217;gen Geier Fraß!<br />
Erst wenn wir sie vertrieben haben<br />
dann scheint die Sonn&#8217; ohn&#8217; Unterlass!</p>
<p><em>Völker, hört die Signale!</em><br />
<em>Auf zum letzten Gefecht!</em><br />
<em>Die Internationale</em><br />
<em>erkämpft das Menschenrecht.</em></p>
<p><strong>Anarchistische Internationale</strong></p>
<p>(Anarchistische Internationale, Ralf G. Landmesser.)</p>
<p>Verdammt! Wach auf, du Hammelherde<br />
die immer noch im Dreck du liegst!<br />
Trag Aufruhr um die ganze Erde<br />
bevor du in die Luft mit fliegst!<br />
Zur Hölle mit den Bürokrat_innen!<br />
Zum Teufel mit dem Militär!<br />
Die sollen im Atompark braten:<br />
Vorwärts, Genoss_innen ans Gewehr!</p>
<p><em>Menschen, auf zur Randale!</em><br />
<em>Weg mit Gott, Staat und Geld!</em><br />
<em>Die Antinationale </em><br />
<em>kämpft für die freie Welt!</em></p>
<p>Es hilft Euch weder Pfaff, noch Bonz_in<br />
kein Glaube, kein Kanzler_in, Präsident_in<br />
und was da sonst noch steht in Bronze:<br />
es stürzt, wenn Ihr nicht länger pennt!<br />
Hohles Gequatsche: Menschenrechte!<br />
Leeres Geschwätz: sozialer Staat!<br />
Ihr bleibt Lohnsklav_innen, Stiefelknechte_mägde<br />
helft ihr euch selbst nicht durch die Tat!</p>
<p><em>Menschen, auf zur Randale!</em><br />
<em>Weg mit Gott, Staat und Geld!</em><br />
<em>Die Antinationale </em><br />
<em>kämpft für die freie Welt!</em></p>
<p>Im Norden, Süden, Osten, Westen<br />
vertraut nicht Führer_in noch Partei<br />
die stehen auf der anderen Seite<br />
und halten nur sich selber frei.<br />
Nehmt Euer Schicksal in die eignen Hände<br />
reißt Mauern, Grenzen, Zäune ein!<br />
Erst wenn die Herrschaft ist am Ende<br />
kann jeder Mensch sich selbst befrein</p>
<p><em>Menschen, auf zur Randale!</em><br />
<em>Weg mit Gott, Staat und Geld!</em><br />
<em>Wir Antinationale</em><br />
<em>für die neue Welt!</em></p>
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		<title>Die wundersame Welt des Weihbischof Laun – Folge #4</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Weihbischof Laun]]></category>

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		<description><![CDATA[Folge 4#: Weihbischof Laun hat sich in der Festung Hohen Salzburg verschanzt. Es ist das Jahr 2031 und der Anarchismus herrscht überall. Die letzten Pläne des Weihbischofs sind gescheitert. Nun will er sich Verbündete suchen. Wen? Das weiß nur er &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/die-wundersame-welt-des-weihbischof-laun-folge-4/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Folge 4#: Weihbischof Laun hat sich in der Festung Hohen Salzburg verschanzt. Es ist das Jahr 2031 und der Anarchismus herrscht überall. Die letzten Pläne des Weihbischofs sind gescheitert. Nun will er sich Verbündete suchen. Wen? Das weiß nur er selbst und eine Hand voll Eingeweihter.</em></p>
<p>Es ist Nacht geworden über Salzburg. Alles schläft &#8211; oder sagen wir, alles, was schlafen will. Der Rest feiert. (Wir nehmen an, dass das in einer freien Welt die Hauptbeschäftigung der Menschen sein wird. Menschen, die ihre Zeit anders verbringen wollen, tun, was immer sie gerne tun wollen.)<span id="more-666"></span></p>
<p>Ein alter Mann huscht den Festungsberg hinunter. Er trägt einen unauffälligen schwarzen Anzug, einen unauffälligen Hut, ja selbst seine Schuhe sind unauffällig! In seinen Schatten drücken sich zwei weitere Gestalten. Kein Zweifel: Es ist Weihbischof Andreas Laun in Verkleidung. In der Festungsgasse kommen ihm zwei Menschen entgegen. ,,Guten Abend!&#8221;, grüßen sie freundlich. ,,Grüß Gott&#8221;, murmelt der Bischof und drückt seinen Hut tiefer in die Stirn. Die Spaziergänger_innen schütteln gutmütig die Köpfe über den ungewöhnlichen Alten. Was für eine seltsame Begrüßung! Und diese unbequeme Abendkleidung trägt doch auch seit langem kein Mensch mehr&#8230;</p>
<p>Während sie sich noch wundern, betritt Hochwürden &#8211; Ach nein, Verzeihung, heute ja nur der einfache ,,Herr&#8221; Laun &#8211; mit seinem Gefolge den Kapitelplatz. Auf den ersten Blick ist niemand zu sehen. Ach damals, als alles noch gut war&#8230; Schwärmerisch lässt der Bischof seinen Blick über die Domkuppeln schweifen. Doch was ist das? Die Mauern des altehrwürdigen Gemäuers sind bis zum Dach hinauf mit unheiligen Bildern beschmiert! Die Statuen auf dem Dach sind fort und die Figuren auf der Kapitelschwemme tragen Hassmasken. Schaudernd winkt Andreas Laun seinen Männern, ihm zu folgen. Als sie sich dem Dom nähern, bricht plötzlich ein Höllenlärm aus. Ein Kreischen und Brüllen und das Gepolter von hunderten von trampelnden Füßen lassen den Bischof zu Boden gehen. Das muss die Apokalypse sein! ,,Oh Herr! Warum jetzt?&#8221; Doch viele Händepaare zerren ihn wieder hoch. ,,Brauchst du Hilfe, Mensch? He, packt mal mit an!&#8221; Eine fröhliche Person mit Haaren in allen Regenbogenfarben schreit Laun ins Ohr: ,,Hast du nicht gewusst, dass heute Konzert ist?!&#8221; ,,K-Konzert??&#8221; Der Weihbischof hat sich noch nicht ganz erholt ,,Was denn für ein Konzert?&#8221;</p>
<p>Immer mehr bunt gekleidete und bunt gefärbte Menschen strömen herbei. Was ist bloß los mit diesen Anarchisten? Warum trägt niemand mehr schwarz? ,,Punk Konzert im Con-Dom&#8221;, erklärt die auskunftsfreudige Person. Kon&#8230; Dom&#8230; ,,Im Dom?&#8221; Weihbischof Laun reißt sich los. Das kann es nicht geben! Er muss dieser Gottlosigkeit ein Ende bereiten! In kürzester Zeit befindet er sich mitten in dem Gedränge auf dem Domplatz. Aber statt zu den Kirchentoren, wird er von der brodelnden Masse mitgezogen auf den Residenzplatz. Auch dort findet der Albtraum kein Ende. Im Residenzbrunnen badet eine Gruppe nackter Menschen. Zwei Männer sitzen am Brunnenrand und küssen einander. ,,Gotteslästerung!&#8221;, brüllt der Bischof zu ihnen hinauf. ,,Geht&#8217;s dir noch gut?&#8221;, schreien die beiden herunter. Auf den zweiten Blick sehen sie eher groß und bedrohlich aus. Die Diener seiner Heiligkeit sind nirgends zu sehen. ,,Ich will euch doch nur helfen&#8221;, stammelt Laun einlenkend. ,,Homosexualität ist heilbar! Wie ein Moslem zum wahren Glauben konvertieren kann, so könnt ihr zu einer gottgefälligen Sexualität&#8230;&#8221;(1)</p>
<p>,,Jetzt reicht&#8217;s aber!&#8221; Aus dem Brunnen erheben sich noch mehr Menschen. Viele davon halten Personen ihres eigenen Geschlechts an den Händen. Da dreht sich Andreas Laun um und fängt an zu laufen, als sei der Teufel hinter ihm her. An seine Leibwache wird kein Gedanke mehr verschwendet. Bei der nächsten Station springt er in den pünktlich vorfahrenden Bus und sinkt auf einem Stuhl zusammen. Fahrkartenentwerter gibt es nicht mehr, aber das scheint der Bischof gar nicht zu bemerken. Für ihn wird es Zeit, sein eigentliches Ziel zu erreichen. Und das liegt in der Müllner Hauptstraße.</p>
<p>(1) www.queer.de/detail.php?article_id=9854</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das war der FrauenKampfTag 2012</title>
		<link>http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/das-war-der-frauenkampftag-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 10:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkampftag]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Frauen, die es verpasst haben und natürlich auch alle Männer: Ein kleines Review zum Nachhören, Nachlesen und Nachsehen des FrauenKampfTages 2012 in Salzburg. (Audiodateien und Fotos auf: sisterresist.wordpress.com) Auftaktrede Liebe Frauen, es freut mich, dass wir alle hier &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/das-war-der-frauenkampftag-2012/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Für alle Frauen, die es verpasst haben und natürlich auch alle Männer: Ein kleines Review zum Nachhören, Nachlesen und Nachsehen des FrauenKampfTages 2012 in Salzburg. (Audiodateien und Fotos auf: <a title="Sister Resist" href="http://sisterresist.wordpress.com/2012/05/02/sister-resist-rede-bei-der-1-mai-demonstration/">sisterresist.wordpress.com</a>)</em></p>
<p><strong>Auftaktrede</strong></p>
<p>Liebe Frauen,<br />
es freut mich, dass wir alle hier sind, um diesen Frauenkampftag gemeinsam zu begehen. Denn wir haben eine gemeinsame Sache, für die wir heute demonstrieren. Wir fordern ein freies und glückliches Leben für alle Frauen, für alle Menschen!<br />
Was brauchen wir, damit wir frei und glücklich leben können?<br />
Erstmal braucht es materielle Ressourcen – zum Beispiel in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens. Nur so kann verhindert werden, dass Menschen gezwungen sind sich ausbeuten zu lassen, um sich das Nötigste für ihr Überleben leisten zu können. Nur so kann Armut verhindert werden, die nachweislich krank macht und Menschen zu unsozialem Verhalten zwingt.<span id="more-663"></span></p>
<p>Und nur so können wir ein Leben ohne Abhängigkeit führen.<br />
Außerdem brauchen wir eine Gesellschaft im Sinne einer Gemeinschaft, die die Betreuung von Kindern, Alten, Kranken und Menschen mit besonderen Bedürfnissen als gemeinsame Aufgabe sieht. Damit nicht wieder Frauen diejenigen sind, die allein die Pflege übernehmen.</p>
<p>Die Fürsorge um andere Menschen ist eine anspruchsvolle Arbeit und als solche muss sie auch anerkannt werden. Eine rund um die Uhr Betreuung ist für einen einzelnen Menschen kaum zumutbar und verdrängt diejenigen, die es machen (meistens Frauen) aus dem öffentlichen Leben. Deshalb müssen wir in diesem Bereich zusammenarbeiten; Pflege und Kinderbetreuung sind Aufgabe der Gemeinschaft!<br />
Darüber hinaus brauchen wir ein Medizinwesen, das auch auf die Lebensbedingungen und Krankheitsbilder von Frauen ausgerichtet ist. Schließlich werden Medikamente fast ausschließlich an Männern getestet. Und das, obwohl diese bei Männern und Frauen oft unterschiedlich wirken.</p>
<p>Wir brauchen unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln. Und bei einer ungewollten Schwangerschaft müssen die Pille danach und Abtreibung genauso leicht zugänglich als Option für jede Frau offen stehen. Wir brauchen umfassende Bildung, die sich nach den Fähigkeiten und Vorlieben der SchülerInnen und Studierenden richtet. Und vor allem: die Mädchen und Buben gleichermaßen fördert. Wir brauchen Bildung, die kritisches Denken und autonomes Handeln lehrt. Sodass sich die Kinder und Jugendlichen zu Menschen entwickeln, die sich aktiv an den politischen Prozessen beteiligen.<br />
Wir brauchen Arbeit, die sowohl im Sinne der Arbeitsverhältnisse als auch der Produktion nach den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet ist. Sodass sich niemand mehr kaputtrackern muss.</p>
<p>Wir brauchen Mediengestaltung, die uns nicht mit hirnlosen Sprüchen und sexistischen Bildern belästigt. Keine Massen an Werbeschrott, der uns vermittelt, wir sollten mit unserem Körper und unserem ganzen Leben unzufrieden sein.<br />
Wir brauchen Freiraum, in dem wir uns entfalten können. Wir brauchen gegenseitigen Respekt. Wir brauchen Bühnen und Arenen, auf denen uns zugehört wird.<br />
Es gibt also sehr viel, wofür wir am heutigen internationalen Frauen-Mädchen-Lesbentag kämpfen. Dies waren nur einige Beispiele. Lasst uns demonstrieren gegen ein ausbeuterisches System, gegen das kapitalistische Patriarchat. Und lasst uns demonstrieren für ein gutes Leben für alle Frauen und für alle Menschen!</p>
<p><strong>Rede vorm Schloss Mirabell</strong></p>
<p>Heute ist der internationalen Mädchen/Lesben und FrauenKAMPFTAG und wir sind deshalb alle hier um gemeinsam ein Zeichen unseres Unmutes zu setzen und dem patriarchalen Normalzustand den Kampf anzusagen. Viele Frauen sind heute nicht hier um gegen ihre tägliche Ausbeutung und die vielfältige Gewalt mit der wir Frauen konfrontiert werden zu kämpfen. Aber wir alle kämpfen diesen Kampf an verschiedenen Fronten, im Alltag gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen oder in Ausbildung und Beruf gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Frauen mit besonderen Bedürfnissen kämpfen an mehreren Fronten für ein normales Leben. Migrantinnen kämpfen noch zusätzlich gegen Rassismus und daraus resultierende Mehrfachdiskriminierung. In ihren Beziehungen kämpfen Frauen um Solidarität und Gerechtigkeit bei der Aufteilung der Arbeit und für respektvolle Verhältnisse auf Augenhöhe. Fast jede Frau kämpft einmal in ihrem Leben gegen Männergewalt, viel zu viele verlieren den Kampf und zerbrechen oder sterben an den Folgen der Misshandlungen.</p>
<p>Mit all diesen Frauen fühlen wir uns durch ein gemeinsames Schicksal verbunden. Alle Frauen wollen wir motivieren aus der Lethargie und dem Opferstatus auszubrechen und sich kollektiv gegen die unterdrückenden Verhältnisse und die gewalttätige Männergesellschaft zu organisieren. Leben heißt kämpfen! Wir heißen alle Frauen willkommen mit uns zuerst die Straßen und mittelfristig die faire Verteilung von Wohlstand und von Muße zu erkämpfen.</p>
<p>Noch immer leisten Frauen zwei Drittel der Arbeit und bekommen dafür ein mageres Zehntel der Weltlohnsumme, am Weltvermögen besitzen Frauen gar nur ein Hundertstel! Wir Frauen machen fast alles und haben fast nichts davon.</p>
<p>In einer indirekten Demokratie, in der Frauen nur marginal an Entscheidungsprozessen beteiligt sind, wird sich an diesem Status Quo auch nichts ändern. Wir kämpfen für eine Gesellschaft in der alle Menschen partizipieren und die Macht auf alle verteilt ist.<br />
Hier stehen wir vor den Amtsräumen unserer Stadtregierung. Im Wissen um die gesellschaftliche Schlechterstellung von Frauen ist auch hier eine Frauenbeauftragte tätig, die durch antidiskriminierende Maßnahmen und proaktive Frauenförderung versucht diese Schieflage zu bekämpfen. Seit Jahren ist Gender Budgeting, also die geschlechtergerechte Verteilung öffentlicher Gelder in der österreichischen Bundesverfassung &#8211; als Verfassungsrecht also &#8211; rechtlich verankert, die Umsetzung hinkt dem gesetzlichen Auftrag aber hinterher.</p>
<p>Gender Budgeting wurde erst letztes Jahr auch im Gemeinderat in Salzburg beschlossen, passiert ist aber noch nichts in dieser Hinsicht &#8211; dazu bedarf es unter anderem einer starken Frau! Unsere Frauenbeauftragte Frau Mag.a Stranzinger wird sich ab Mai beruflich neu orientieren und die Interessen von uns Frauen nicht mehr in der Stadtregierung vertreten. Ihr wichtiger Job ist also ab Mai unbesetzt, ausgeschrieben ist er aber noch nicht worden und auf die Frage wann das passieren soll gab es schlicht keine konkrete Antwort. Laut Medienberichten soll das erst 2013 erfolgen.<br />
Wir finden das eine Sauerei wie mit uns Frauen in dieser Stadt umgesprungen wird und fordern die Stadtregierung und Herrn Schaden auf, die Stelle sofort öffentlich auszuschreiben, mit Mai eine Nachfolgerin ausgewählt zu haben und sich für ihr sexistisches Verhalten und die Beleidigung der Arbeit der jetzigen Frauenbeauftragten öffentlich zu entschuldigen! Herr Schaden, noch einmal zum Mitschreiben: Stelle ausschreiben, nachdenken warum es eine Sauerei ist so zu tun, als bräuchten wir keine Frauenbeauftragte und Entschuldigung, dass ich so sexistisch gehandelt habe sagen!</p>
<p>Aber genug der Grußworte an die Herren in den Prunkräumen&#8230;</p>
<p>Wir wollen nicht hier stehen und um Gerechtigkeit betteln, wir ziehen weiter um alle Frauen wachzurütteln und um zu zeigen: wir sind viele, wir sind wütend und wir werden kämpfen bis wir in einer Welt leben in der es kein Nachteil ist eine Frau zu sein. Wenn wir uns nicht selbst befreien, wird es für uns ohne Folgen bleiben.<br />
Sister resist! Sei widerständig und organisiere dich!</p>
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		<item>
		<title>Diskussionsabend: Sozialstaat</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 10:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsabend]]></category>
		<category><![CDATA[geskrit]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaat]]></category>
		<category><![CDATA[termin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg Wann: Mittwoch, 9. Mai · 19:00 Nur wer die Verhältnisse verstanden hat, weiß, wie sie zu ändern sind. Der Sozialstaat hat bei einigen Menschen (und vielen Linken) einen guten Ruf. Ihn &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/diskussionsabend-sozialstaat/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo: Sub Salzburg – Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzburg<br />
Wann: Mittwoch, 9. Mai · 19:00</p>
<p><em>Nur wer die Verhältnisse verstanden hat, weiß, wie sie zu ändern sind.</em></p>
<p>Der Sozialstaat hat bei einigen Menschen (und vielen Linken) einen guten Ruf. Ihn gälte es zu verteidigen und auszubauen, um zu einem guten Leben für alle zu kommen. Die wenigsten Leute versuchen sich hingegen zu erklären, welchen Zweck der Staat mit seinen sozialen Maßnahmen verfolgt.</p>
<p>Wir präsentieren Thesen zum Sozialstaat und stellen sie zur Diskussion.</p>
<p>Basisgruppe Gesellschaftskritik Salzburg [geskrit]<br />
geskrit.wordpress.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir fordern nichts, wir wollen alles!</title>
		<link>http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/wir-fordern-nichts-wir-wollen-alles/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 17:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Insurrection Days]]></category>

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		<description><![CDATA[In vielen Ländern dieser Welt gehen Menschen für ihre Rechte und ihre Freiheit auf die Straße, um die bestehenden Verhältnisse zu stürzen. Warum nicht auch hier? Die deutsche Realität ist geprägt von sozialer Ausgrenzung und Kürzung der lebenswichtigen Grundversorgung, bei &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/wir-fordern-nichts-wir-wollen-alles/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In vielen Ländern dieser Welt gehen Menschen für ihre Rechte und ihre Freiheit auf die Straße, um die bestehenden Verhältnisse zu stürzen.</em></p>
<p>Warum nicht auch hier?</p>
<p>Die deutsche Realität ist geprägt von sozialer Ausgrenzung und Kürzung der lebenswichtigen Grundversorgung, bei gleichzeitiger Medienhetze gegen jeden sich hegenden Widerstand, der diese lebensfeindliche Unterdrückung durch Staat und Kapital kritisiert.</p>
<p>Dabei sind es nicht einzig die Bullen, die auf uns einprügeln und uns einsperren, oder die politische Legislative die Gesetze erlässt, um uns zu knechten. Verantwortlich sind auch all die Menschen, die dagegen keinen Widerstand leisten und täglich durch ihre ach so gesellschaftlich wertvolle (“Lohn”-) Arbeit den reibungslosen Ablauf der Verwaltungsmaschinerie möglich machen. Eine Maschinerie, die nach bester deutscher Bürokatie tötet, ob auf der Straße oder am Schreibtisch. Wer schweigt, stimmt zu!<span id="more-658"></span></p>
<p>Wir können nicht sagen, warum hier kaum irgendwer “Stopp” schreit. Ob es daran liegt, dass es den Menschen hier noch nicht schlecht genug geht oder ob es sich einfach um eine traditionelle Unterwürfigkeit handelt, resultierend aus Jahrhunderten monarchistischer und anschließend faschistischer Herrschaft, die sich in die Hirne der Bevölkerung eingebrannt hat. Tatsache ist, dass es in Deutschland kaum nennenswerte Proteste gegen die bestehende Scheiße gibt. Sicherlich gibt es Demonstrationen, die auch mal bis zu einer viertel Million Menschen locken. Jedoch ist ein Großteil dieser Leute, weil Mitglieder der etablierten Parteien und Gewerkschaften, direkt verantwortlich für das was hier läuft. Außerdem ist diese Masse Mensch auch gar nicht gewillt, reale Veränderungen zu erkämpfen. Mensch beschwert sich und damit ist gut. Veränderungen würden ja den Verlust des eigenen gesellschaftlichen Status bedeuten und der vielen Privilegien, mit denen es sich einige verdammt bequem gemacht haben. Z.B. die wirtschaftlichen Privilegien die bestehen, weil andere Teile der Welt in die Scheisse geritten wurden. Diese Verhältnisse werden seit langer Zeit mit aller Gewalt aufrechterhalten.</p>
<p>Warum wir nichts fordern!</p>
<p>Es macht keinen Sinn, sich mit Forderungen an eine Regierung zu wenden. In einem politischen System, welches Macht in die Hände von Regierenden legt, die von nicht einmal einem Viertel der Bevölkerung gewählt wurden, kann Mensch wohl kaum darauf hoffen, mit Anliegen, die das Leben der Menschen und nicht ihre kapitalistische Verwertbarkeit begünstigen, Gehör zu finden. Deshalb macht es überhaupt keinen Sinn, uns mit Forderungen an eine Regierung zu wenden.</p>
<p>Vor Allem aber müssen wir denen, die uns beherrschen wollen, diese Herrschaft nicht zugestehen!</p>
<p>Vor Allem brauchen wir uns nicht in Bitten und Betteln selbst entmündigen!</p>
<p>Vor Allem müssen wir dafür sorgen, dass das, was uns nicht passt, nicht mehr länger passiert!</p>
<p>Wir sind durchaus in der Lage unser Leben selbst zu bestimmen. Dies kann aber nur funktionieren, wenn der Wunsch des Regiert werdens und des Regierens zerstört, wenn der staatliche Unterdrückungsapparat zerschlagen, wenn die Regierung entmachtet und nicht zuletzt auch der Bulle im Kopf getötet wird und die eigenen Grenzen aufgebrochen werden. Dann ist es möglich, kapitalistische Wertelogik durch kollektive Selbstorganisation zu ersetzen. Ein Kampf gegen das System muss zur Alltäglichkeit und immer so anithierarchisch und solidarisch wie möglich geführt werden.</p>
<p>Insurrection Days!</p>
<p>Für viele Menschen ist es schwer einen Anschluss zu finden, sich zu organisieren oder über die eigenen Ortsgrenzen hinaus tätig zu werden. Wir wollen eine Plattform bieten, um sich kennenzulernen, sich zu vernetzen, gemeinsam zu kämpfen und voneinander zu lernen. Wir wollen versuchen, stärker die Initiative zu erlangen und gemeinsam, wenigstens erst einmal für ein paar Tage ein Klima der Unsicherheit und Verlustängste für die Staatliche und Gesellschaftliche Obrigkeit zu erzeugen, bzw. das Normengefüge von Staat und gesellschaftlichen Autoritäten zu erschüttern und somit das Gewaltmonopol in Frage stellen.</p>
<p>Am 1. Mai wissen die Bullen wann und wo es Knallen könnte und waren in den letzten Jahren bestens darauf vorbereitet. Die Nächte und Tage davor wollen wir uns jedoch selbst gestalten. Mal bunt, aber auch tiefschwarz, mal friedlich und bestimmt, mal mit feuriger Wut.</p>
<p>mehr infos und diskussion unter:<br />
<a href="https://insurrectiondays.noblogs.org/">insurrectiondays.noblogs.org</a></p>
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		<title>Informationsabend „Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas und Guerrero“</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Chiapas]]></category>
		<category><![CDATA[Guerrero]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsabend]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[solinetz]]></category>
		<category><![CDATA[sub]]></category>
		<category><![CDATA[termin]]></category>

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		<description><![CDATA[Internationale Menschenrechtsbeobachter_innen leisten seit vielen Jahren in Mexiko einen Beitrag zum Schutz der Zivilbevölkerung vor militärischen und paramilitärischen Übergriffen. Um als Beobachter_in tätig zu werden, bietet die Mexiko-Plattform gemeinsam mit dem Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg Ausbildungsseminare an. Der Informationsabend gibt mit &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/informationsabend-%e2%80%9emenschenrechtsbeobachtung-in-chiapas-und-guerrero/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internationale Menschenrechtsbeobachter_innen leisten seit vielen Jahren in Mexiko einen Beitrag zum Schutz der Zivilbevölkerung vor militärischen und paramilitärischen Übergriffen.<br />
Um als Beobachter_in tätig zu werden, bietet die Mexiko-Plattform gemeinsam mit dem Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg Ausbildungsseminare an.<br />
Der Informationsabend gibt mit Film, Fotos und einem Erfahrungsbericht einen Eindruck der Arbeit der Beobachter_innen und bietet Einblick in die Seminarinhalte.</p>
<p>Das nächste Seminar findet am 19./20. Mai und 2./3. Juni 2012 in Wien statt.<br />
Für einen Einsatz als Beobachter_in sind spanische Sprachkenntnisse Voraussetzung.<br />
Viele weitere Infos findet ihr unter: <a href="http://www.solinetz.at/">solinetz.at</a></p>
<p>Infoabend am 05.07.2012 um 19:00 im<a title="sub salzburg" href="http://subsalzburg.blogsport.eu/"> Sub Salzburg</a> (Müllnerhauptstraße 11b): Eintritt frei!<br />
Kosten für das Seminar: 80€<br />
(Verpflegung für die vier Tage und Seminarunterlagen enthalten)<br />
Kontakt: Mexiko-Beobachtung@gmx.at</p>
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		<title>Reisebericht Holland #1</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 17:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[,,Nein, im TGV sind keine Plätze mehr für Interrail Reisende. Eigentlich sind nie welche, es sei denn Sie reservieren rechtzeitig. Zehn Schweizer Franken jeweils. Wollen Sie eine Reservierung für nächste Woche?&#8221; Nein! Frankreich ist kein gutes Land für Interrail. Österreich &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/reisebericht-holland-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>,,Nein, im TGV sind keine Plätze mehr für Interrail Reisende. Eigentlich sind nie welche, es sei denn Sie reservieren rechtzeitig. Zehn Schweizer Franken jeweils. Wollen Sie eine Reservierung für nächste Woche?&#8221; Nein! Frankreich ist kein gutes Land für Interrail. Österreich übrigens auch nicht. ,,Ach, im Heimatland zählt der Interrail-Pass nicht, Sie müssen bis Vorarlberg zahlen&#8230; Aber mit dem Pass kriegen Sie die Reise zum halben Preis!&#8221; &#8211; ,,Das tun wir sowieso. Wir haben ÖBB-Vorteilskarten.&#8221; &#8211; ,,Tja&#8230; dann bringt Ihnen das eben nichts.&#8221; Scheiß Heimatland!</p>
<p>Eigentlich wollten wir ja nach Holland. Wie wir alle wissen, kommt mensch da am besten über Deutschland hin. Aber leider&#8230; machten uns rechtliche Umstände die unkompliziertere Reiseroute unmöglich. Also stattdessen eben Zürich, Brüssel (statt Paris &#8211; TGV, Reservierung bla bla, zehn Franken etc. wie schon erwähnt), Amsterdam und schließlich Nijmegen.<span id="more-651"></span></p>
<p>Die Reise nach Nijmegen war eher anstrengend&#8230; und länger als erwartet. Nach einem kurzen Zwischenhalt in Stuttgart (Ja, falls der Zug von Salzburg nach Brüssel nicht über Tirol fahren kann, wird er eben über Stuttgart umgeleitet!) und sehr schlechten Eindrücken vom Zürcher Bahnhof (Teuer, nervig, allgemein blöd) müssen wir über Nacht in Brüssel bleiben. Das hätte bestimmt sehr viel Spaß machen können. Die Innenstadt sieht aus, wie nach zweiwöchigen Dauer-Riots &#8211; das Pflaster ist aufgerissen, Bauzäune verstellen die Straßen und neben der Börse liegt ein riesiger Haufen Schutt. Wir müssen die Nacht aber draußen verbringen und üben unser schlechtes Französisch an der Verzierung von Wänden und sexistischen Werbetafeln und verbrauchen jede Menge Sticker.</p>
<p>Am zweiten Tag unserer Reise sehen wir kurz Amsterdam und fahren nach dem Frühstück (Haschisch und Stokkbrot) weiter nach Nijmegen, wo wir Tommy treffen. Tommy war vor einigen Monaten in Salzburg ohne einen der libertären Anlaufpunkte offen vorzufinden, hat aber einen sehr netten Brief dagelassen. Zwei Tage vor unserer Reise haben wir ihn kontaktiert, und gefragt, ob wir ihn besuchen können. ,,Sure!&#8221;, schreibt Tommy zurück. ,,Wie viele seid ihr und wann wollt ihr kommen?&#8221; Also landen wir nachmittags endlich in Tommys Wohnzimmer und schlafen erst mal bis zum nächsten Morgen.</p>
<p>In Nijmegen gibt es das Grote Broek, ein sogenanntes Autonomes Zentrum, in einem ehemals besetzten Haus. Ganz so autonom ist es zwar nicht mehr &#8211; die monatliche Miete beträgt 15 000 (Ja, das ist ernst gemeint und wir haben uns nicht verschrieben!) Euro und für jede Veranstaltung von der täglichen VoKü bis zu den Konzerten im Keller (auch genannt ,,Onderbroek&#8221;, die ,,Unterhose&#8221;) wird ein Fixpreis verlangt. Die Musik nach Konzerten lässt sich generell als ,,unpolitisch&#8221; bis ,,völliger Trash&#8221; beschreiben. ,,Stimmt schon&#8221;, sagt Tommy. ,,Aber sonst kommen wieder keine Leute von außerhalb der Szene. Und wir versuchen es zumindest politisch korrekt zu halten.&#8221; Das Konzept scheint jedenfalls gut aufzugehen. Der Partyraum ist immer zum Bersten voll und vor der Tür warten noch mehr Leute darauf, mitfeiern zu dürfen.</p>
<p>Es gibt aber nicht nur Partys im Grote Broek. In den oberen Stockwerken wohnen Menschen, weiter unten sind Büros eingerichtet. Eines wird von mehreren anarchistischen Gruppierungen genützt (u.a. Anarchist Black Cross, Antifascistie Actie und die Animal Liberation Front). Weiters gibt es eine Bleiberechtsgruppe, eine Gruppe die sich vor allem mit Ökoaktivismus beschäftigt und eine Druckwerkstätte. Wir würden gern jetzt schon mehr dazu schreiben, aber der geplante Platz reicht diesmal leider nicht aus.</p>
<p>Gibt es in Holland eigentlich Anti-Deutsche? Und sind die Studentenverbindungen dort wirklich so viel harmloser als unsere? Das und warum die Meinungen über die Königin in der Bevölkerung auseinandergehen, sowie vieles mehr, erfährst du in der nächsten Ausgabe.</p>
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		<title>Editorial Mai 2012: Honi soit qui mal y pense!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 17:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[editorial]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[mai]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Frohlocken geht durch den alltäglichen Blätterreigen, der Schurke wurde gestraft, sogar international, ist somit der Zweite seiner Art. Der Schurke, ganz klar, das dem Taylor sein Charles, ehedem Staatschef von Liberia und nun nachgewiesen schuldig u.A. mehrerer Morde, des &#8230; <a href="http://termit.kritisches-salzburg.net/2012/05/editorial-mai-2012-honi-soit-qui-mal-y-pense/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Frohlocken geht durch den alltäglichen Blätterreigen, der Schurke wurde gestraft, sogar international, ist somit der Zweite seiner Art.<br />
Der Schurke, ganz klar, das dem Taylor sein Charles, ehedem Staatschef von Liberia und nun nachgewiesen schuldig u.A. mehrerer Morde, des Einsatzes von Kindersoldaten , der Terrorisierung der Zivilbevölkerung sowie sexueller Gewalt, Verstümmelungen, Plünderungen und Angriffen auf UN-Mitarbeiter.<span id="more-648"></span></p>
<p>Seine Art, das sind die von internationalen Gerichten verurteilten ehemaligen Staatschefs. Das Strafmaß ist beim Verfassen dieser Zeilen noch nicht beschlossen, dürfte aber sicher höher ausfallen als beim Ersten seiner Art, doch der war ja auch Herrenmensch mit Ariernachweis und nicht dunkelhäutiger Tyrann in der dritten Welt, somit dürften fünf von zwölf Jahren und die Rehabilitierung in den Augen der Nachfolger des Ersten seiner Art kaum verwundern. Eher verwundern dürfte, wenn die, die dem Taylor das ganze Morden und Vergewaltigen und Mißbrauchen ermöglicht, sprich ihm seine durch Sklaverei erlangten Diamanten abge- bzw. ihm ihre Waffen verkauft haben. Schon jene Handelspartner des Ersten seiner Art und seines Vorgängers und ihresgleichen dürfen sich selbst heute noch zurücklehnen und ihre Probleme (Klägerinnen, Zeuginnen) dem Lauf der Biologie überlassen, bzw. dem auch in ihrem Interesse geplünderten Griechenland Sparpläne und Waffendeals aufdrängen lassen. Von wegen im Kriege gäbe es keine Sieger.</p>
<p>Die Sieger des nächsten Krieges sind auch schon bekannt, es sind die selben wie auch sonst. Von irgendwoher müssen ja die Waffen kommen, mit denen sich die beiden sudanesischen Staaten demnächst gegenseitig ihrer Bevölkerung entledigen können. Und ebenso, wie nicht der bewaffnete Konflikt sondern der späte Zeitpunkt dessen überrascht, so überrascht doch auch eher der späte Zeitpunkt, zu welchem im Schengenraum über die Beschneidung der Reisefreiheit, quasi über die Schließung der innerschengenräumischen Grenzen nachgedacht wird.</p>
<p>Ein sudankriegbedingtes Anschwellen der Fluchtmigration innerhalb Afrikas als auch nach Europa ist wohl zu erwarten, spätestens seit der Staatswerdung Südsudans, desweiteren könnten Italien und Griechenland, die zwei Haupteinwanderungsländer aus EU-Sicht, die Sache mit den kurzfristigen Visa reanimieren, da muss Bessereuropa sich doch wehren können. Das mit der Reisefreiheit war sowieso nur ein notwendiger Kompromiss, um freien Transfer von Kapital, Waren und Dienstleistungen durchzuboxen, wer hätte denn auch ahnen können, daß der Plebs das für bare Münze nimmt. Nur Beeilen müssen sie sich jetzt mit den dichten Grenzen, zur Generalprobe bei der EM ist es nicht mehr lange hin.</p>
<p>Erwartungsvoll blickt der Autor dieser Zeilen in die Zukunft, birgt sie doch die zu erwartende Rehabilitierung der DDR als wohl doch nicht schlimmste Diktatur auf deutschem Boden. Einer ihrer Institutionen dürfte wohl bald die Rolle der Vorreiterin für ein sichereres Europa zugute kommen, jetzt , da wir alle gevorratsdatenspeichert werden, wovor sich wie immer all jene, welche sich nicht haben zu Schulden kommen lassen, nicht und nie und nimmer fürchten brauchen. Die gespeicherten Daten werden wohl lediglich für Spam und zur Verfolgung von Datenklau im Rahmen von ACTA genutzt. Bedenklich wird es nur, wenn statt des einst “realsozialistischen” Fachpersonals andere, zum Beispiel “westlich” “demokratische” Behörden mit dem gesammelten Material arbeiten müssen. Also solche, die trotz haufenweise gesammelten Materials einen Mafiaparagrafenprozess gegen eine TierrechtsaktivistInnengruppe versauen. Oder die mit einem faschistischen Mörder zu seiner Garage gehen, und der entkommt, einfach nur weil er in die andere Richtung geht. Oder die eine unglaubliche Datensammelwut entwickeln, um der autonomen Szene in Berlin ein Terrorpotential nachzuweisen, schlimmer noch als Al-Qaida und RAF zusammen, einfach nur weil sie so unter Erfolgsdruck stehen, ohne allerdings irgendwelche Erfolge vorweisen zu können, und am Ende hat kein Autonomer oder Linksterrorist über hundert Autos abgefackelt, sondern ein arbeitsloser Mormone. Richtig schlimm, weil für alle unkontrollierbar, wäre es wohl, Würde man demBND die Daten überlassen, einem “Nachrichtendienst”, der sich sogar die Baupläne fürs neue Hauptquartier klauen lässt. Kein Wunder, daß TransatlantikflugkundInnendate<wbr>n demnäxt nur von Europa in die USA gemeldet werden und nicht auch andersrum. Die Amis haben schiss, daß die rumstümpernden europäischen Behörden das ‘Zeug verbummeln.</wbr></p>
<p>Zum Ende empfehle ich noch, bei The Clash’s “Spanish Bombs” die abgeschlossene Bewältigung mit der Geschichte des Faschismus in Europa zu verdauen und näxten Monat offenbare ich euch, weshalb wir alle, also ihr LeserInnen und auch ich, konservative, fortschrittsfeindliche SpießbürgerInnen sind.</p>
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		<title>Neue Termit Ausgabe: Mai 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 17:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[termit ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[mai]]></category>
		<category><![CDATA[termit]]></category>

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		<description><![CDATA[Termine für Mai findet ihr hier Der Termit als PDF Download Termit Mai 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Termine für Mai findet ihr <a title="Termine Mai 2012" href="http://www.kritisches-salzburg.net/event/2012/05/28/month/all/all/1">hier</a></p>
<p>Der <a title="Termit als PDF Download" href="http://kritisches-salzburg.net/termit/termit_2012_05.pdf">Termit als PDF Download</a></p>
<p><a title="View Termit Mai 2012 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/91750770/Termit-Mai-2012" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">Termit Mai 2012</a> <object id="doc_26980" name="doc_26980" height="600" width="100%" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" ><param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"><param name="wmode" value="opaque"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="FlashVars" value="document_id=91750770&#038;access_key=key-1zyyvqm0q7ydj12clxau&#038;page=1&#038;viewMode=list"><embed id="doc_26980" name="doc_26980" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=91750770&#038;access_key=key-1zyyvqm0q7ydj12clxau&#038;page=1&#038;viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="600" width="100%" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"></embed></object></p>
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